Nahezu unüberschaubar sind die wissenschaftlichen Daten, Expertenmeinungen und Laiendiskussionsbeiträge zur Frage eines gesunden Lebensstils gerade auch hinsichtlich der Vermeidung der großen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und eben auch Krebs.

Lässt sich die Darmkrebsentstehung durch gesunde Ernährung oder durch sportliche Aktivität verhindern? Welche Bedeutung haben Genussgifte wie Nikotin und Alkohol, aber auch z.B. Stress?

Nach heutigem Wissensstand gilt für die meisten bösartigen Tumore und gerade auch für Darmkrebs, dass eine verlässliche Prävention durch die Wahl eines bestimmten Lebensstils nicht möglich ist.
Dies steht im Gegensatz zur allgemeinen und auch naheliegenden Annahme, dass die Ernährungsform auf die Entstehung von Krebs gerade im Darm einen besonderen Einfluss haben müsse. Gerade gesundheitsbewusste Menschen vertrauen häufig darauf, dass eine "gesunde", z.B. ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung die Entstehung von Darmkrebs unterbindet.



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