Flankierend zu diesen Therapiemaßnahmen im engeren medizinischen Sinne sehen sich Darmkrebspatienten mit einem Strauß „supportiver“ Therapiemöglichkeiten konfrontiert.

Dabei gelten allgemeine, primär die Lebensführung betreffende Maßnahmen wie gesunde, ausgewogene Ernährung mit Normalisierung des Körpergewichts, Verzicht auf Nikotin und größere Mengen Alkohol sowie Stressabbau inzwischen weithin als akzeptiert und auch durch wissenschaftliche Studien gut belegt.
Nach wie vor umstritten und ohne Nachweis einer Wirksamkeit sind dagegen Außenseitermethoden wie Misteltherapien, Akupunktur, Ayurveda, Eigenbluttherapien oder die hochdosierte Einnahme von Selen und antioxidativen Vitaminen. Wenn überhaupt sollten solche Verfahren nur zusätzlich zum Einsatz kommen. Keinesfalls können sie die etablierten Therapien ersetzen.


Die mystische Kraft der Mistel gegen Tumoren gilt heute als umstritten. Auf keinen Fall sollten sogenannte alternative Therapien die etablierte onkologische Therapie ersetzen.



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